Als Funktionsgymnastik oder funktionelle Gymnastik wird eine Form der Gymnastik bezeichnet, bei der Gelenke, Sehnen und Bänder nicht übermäßig belastet und gedehnt werden. Sie wird auch „anatomisch orientierte Gymnastik“ genannt. Ein Vorbild ist die „Schwedische Gymnastik“ von Per Henrik Ling. Sie sollte vor allem die Rumpfmuskulatur stärken und die Körperhaltung verbessern. Hugo Rothstein war ein deutscher Anhänger Lings und bemühte sich um die Verbreitung dieser Gymnastik im Deutschen Reich, doch wurde hier das Turnen bevorzugt.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Funktionsgymnastik für Frauen durch die amerikanische Ärztin Bess Mensendieck (1864-1958) mitgeprägt, die eine Schülerin des Bewegungspädagogen François Delsarte war. 1906 erschien ihr Buch Körperkultur der Frau. Eine wichtige Rolle in Deutschland spielte auch die Reformpädagogin Hedwig Kallmeyer. Sie veröffentlichte 1908 das Werk "Schönheit und Gesundheit des Weibes durch Gymnastik" und 1910 "Harmonische Gymnastik". (Quelle: www.wikipedia.de)

- die Übungen erfolgen hauptsächlich am Boden mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Matten, Medizinbällen, Pezzi-Bällen oder Theraband)

- in besonderen Fällen werden auch Übungen an Geräten vorgenommen

 

 

 

 

im Bild: Übung zur Entspannung und Schwerpunktfindung
Funktionsgymnastik bei Medivital e.V.
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